Friday, December 20, 2013

Der alte Fuchs

Der alte Fuchs hat wieder einen Coup gelandet. Während alle noch über die unsichere Zukunft des ehemaligen russischen Öl-Milliardärs Michail Chodorkowskij spekulierten, hatte ihn Hans-Dietrich Genscher längst nach Deutschland gelotst. Der 86 Jahre alte frühere Außenminister holte ihn persönlich am Flughafen Berlin-Schönefeld ab - noch bevor die Fotografen in Position waren, um das an diesem Tag begehrteste Bild zu schießen. Chodorkowski kam mit einem Firmenflugzeug nach Berlin, das Genscher organisiert hatte - direkt aus einem russischen Straflager.

Saturday, November 23, 2013

Martini

„Der trockenste Martini ist eine Flasche guten Gins, die mal neben einer Wermutflasche gestanden hat."

– Winston Churchill

Thursday, November 21, 2013

Deutschande

Der Wert der Freiheit wird in Deutschland geringer geschätzt als Werte wie Gleichheit, Gerechtigkeit oder Sicherheit. Zu diesem Schluss kommt das John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung in seinem Freiheitsindex. Grundlage sind eine Befragung der Bevölkerung und eine Analyse überregionaler Printmedien. Demnach liegt der Freiheitsindex derzeit bei minus 2,7 auf einer Skala von minus 50 bis plus 50. Vergangenes Jahr lag er noch bei minus 0,7. Allerdings stellen die Wissenschaftler einen Unterschied zwischen Bevölkerung und Medien fest: Die mehr als 1500 befragten Bürger schätzten den Stellenwert der Freiheit höher ein, als die Medien es widerspiegelten; der Teilindex aus der Bevölkerungsbefragung liegt deutlich im Plus, der aus der Medienanalyse noch deutlicher im Minus. Immerhin 47 Prozent der Befragten waren „im Zweifel für die Freiheit", nur 36 Prozent „im Zweifel für die Gleichheit".

Wednesday, November 20, 2013

Verratene Freunde

Must see: http://www.daserste.de/unterhaltung/film/filmmittwoch-im-ersten/sendung/verratene-freunde-100.html

Straßen

Warum braucht der Staat überhaupt mehr Geld für Straßen, Brücken und Tunnel? Klar, Kraftfahrer sollen die Kosten dafür zahlen, aber tun sie das nicht längst? Insgesamt zahlen sie in diesem Jahr fast 47 Milliarden Euro an den Staat, das meiste über die Mineralölsteuer (35 Milliarden), dazu kommt die KFZ-Steuer (8,5 Milliarden) und die Lastwagen-Maut (4,5 Milliarden). Der Staat plant für Investitionen in die Straßen aber weniger als 6 Milliarden Euro ein. Es müsste noch genug Geld übrig sein.

Gurlitt

ie Behörden stochern im Nebel und wollen ihre Übergriffe rechtfertigen. Es handelt sich um eine Privatsammlung. Sie ist als solche zu behandeln. Bislang wurde in keinem Fall nachgewiesen, dass Hr. G. nicht rechtmäßiger Eigentümer der Werke ist. Gem. §1006BGB gilt für den Besitzer die Eigentumsvermutung. Selbst wenn Eigentum nicht wirksam an den Vater übergegangen sein sollte, so ist nicht klar, weshalb Herr Gurlitt nicht durch Ersitzung aufgrund gutgläubigen Eigenbesitzes gemäß § 937 BGB Eigentümer der jeweiligen Werke geworden sein soll. §935BGB gilt hier eben gerade nicht. Anspruchsteller müssen ihr Eigentum beweisen, nicht Hr. G. seins. Es ist nicht Aufgabe des Staates, private Eigentumsverhältnisse zu klären, solange nicht im Hinblick auf die einzelnen Werke zumindest ein ausreichender Anfangsverdacht im Sinne der StPO für eine nicht verjährte Straftat des jetzt gejagten Hr. G. vorliegt. Die Verachtung für den NS-Staat darf nicht zur Verletzung rechtsstaaltlicher Grundsätze führen

Sunday, October 13, 2013

Kölner Dom

In den 1960er-Jahren stellte der Kölner Dom seine beiden nördlichen Seitenschiffe auch islamischen Gottesdiensten türkischer Arbeitsmigranten zur Verfügung. So breiteten beispielsweise zum Ende des Ramadan 1965 um die 400 Muslime ihre Gebetsteppiche im Kölner Dom aus, um mit Gebeten und religiösem Gesang das Ende des Fastenmonats zu feiern. Die damalige Dompropstei betonte Journalisten gegenüber, dass das Bereitstellen von Möglichkeiten für die Gottesdienste Andersgläubiger in Kölner Kirchen durchaus „nichts Ungewöhnliches" sei.

Tuesday, October 8, 2013

Wahlen

Nur die allergrössten Kälber wählen Ihre Metzger selber.

Monday, October 7, 2013

Zitate

Teneo quia teneor!

"Ihr seid alle Heuchler. Pharisäer. Und ich bin der grösste Heuchler von allen!" Marukuso Geronimus BuZzman

I have to change. It's like a curse." -Miles Davis from Washington Post, March 13, 1969

"lichtung

manche meinen
lechts und rinks
kann man nicht velwechsern
werch ein illtum"

Ernst Jandl

"Das Sein bestimmt das Bewusstsein" Karl Marx

"Das Bewußtsein bestimmt das Sein." MGB

"Große Geister diskutieren Visionen, normale Geister diskutieren Geschehnisse, kleine Geister diskutieren Menschen." zitiert von Anja Ludwig, Autor (?)

"Woman begins by resisting a man's advances and ends by blocking his retreat." (Oscar Wilde)

"Das Haus von George Orwell ist heute ein Museum und wird von Kameras überwacht." Hagen Retter

"Wahrheit ist im Kern jeder Intuition." Unbekannt

"Das Wirkliche ist uns nicht gegeben, sondern aufgeben." Immanuel Kant 

"IL est tres malaise de parler beaucoup sans dire quelque chose." Louis XIV

"Im Lobe ist mehr Zudringlichkeit als im Tadel." Nietzsche, Werke II

"Nicht das Erreichte zählt, das Erzählte reicht!" MGB

Es gibt den Weg der Gnade und der Weg der Natur. Du musst wählen welchen du gehst. Natur herrscht, Gnade erträgt. Terence Malick/Tree of Life

"The Only Easy Day Was Yesterday" Navy Seals Motto

"Nicht ehren seinen Lehrer, 
nicht lieben seinen Schüler, 
trotz allem Wissen, es wäre eine große Verblendung." 
[Laotse] 

"Gut Ding will Weile haben"

"Nicht mit Salz kommen, wenn das Ei schon auf ist" HB

„Niemand ist perfekt, außer Thomas Bernhard wenn er schimpft" Siegried Unseld

Spring is near. It's within my grasp." MGB

Die einen werden durch großes Lob schamhaft, die anderen frech." Friedrich Nietzsche, Werke II,

"Wir ersticken am Zuviel von Allem, das Wesentliche ertragen wir nur in der Stille gut und es verschafft uns Ruh." MGB

Sunday, September 22, 2013

Freiheit

Akzeptiere Dich so wie Du bist und Du wirst frei sein. Und wer frei ist, hat die Macht.

Saturday, September 21, 2013

Apple = Mercedes or Toyota?

"Es gibt die Wahrheit über die wir reden, aber der wir nicht folgen,
und es gibt die Wahrheit, nach der wir handeln, doch über die reden wir nicht."

Frei nach George Bernard Shaw, schauen wir uns mal Steve Jobs Idole an:

- er stellte ein BMW Motorrad in den Eingang von Apple
- fuhr sein Leben lang Mercedes SL, zuletzt SL 55 AMG
- vergötterte Miele Waschmaschinen
- baute das iPhone nach dem Vorbild mechanischer Leica Kameras
- kannte BRAUN und Dieter Rams in- und auswendig

Kurz er wußte, dass langlebiges Produktdesign, funktionale und wertige Produkte auf Dauer Premiumkunden bringen und deswegen auch Premiumpreise rechtfertigt. Das ist der kleine, aber feine Unterschied zwischen koreanischem Toasterherstellern mit dem letzten Gimmick und werthaltigen Produkten. Die haben eben Ihren (fairen) Preis.


Sunday, September 15, 2013

Strauss

"Wie eine Eiche ist er vor uns gestanden, kraftvoll, lebendig, unverwüstlich, so schien es. Und wie eine Eiche ist er gefällt worden."

Merkel

"Ms. Merkel's emphasis on freedom may reflect human rights priorities ingrained by a life under communism. She saw that system collapse — an experience she does not want to risk repeating by doling out German money to shore up ill-structured European unity or missing opportunities outside Europe where, an adviser notes, 90 percent of global growth is occurring.

"That is the main task," he said, speaking anonymously because he was not authorized to discuss policy publicly. John C. Kornblum, a former United States ambassador to Germany and a close observer of German affairs for more than four decades, sees in Ms. Merkel a chancellor who "knows more or less how far she can go with the German public" in terms of propping up European unity. She "obviously has more sophisticated thoughts than she expresses" and yet "no internal commitment" to the European Union, Mr. Kornblum said. "Her basic goals are national," he added.

It is Germany's paradox that its European neighbors and American friends are wary of both its dominance and its reluctance to lead. As the fourth-largest economy in the world, known for its strong midsize companies that out-engineer competitors, Germany must look out for fresh trade opportunities. Yet that swiftly generates fear that Germans, seeing European markets shrink, will stake out richer ground in the United States, Latin America and Asia.

For her part, Ms. Merkel is clearly fascinated by foreign travel. As an East German, she could explore only the Soviet bloc and would have been permitted to go west for good only as a 60-year-old pensioner. She nurtures export opportunities; phalanxes of business figures have accompanied her on six trips to China, where she always lingers long enough to explore a different province outside Beijing. (By contrast, French news reports last spring noted that President François Hollande's first visit to China included a perfunctory 36 hours in the capital.)

Ms. Merkel is also a keen observer — her eyes scan every room and interlocutor — and she soaks up knowledge that peppers her speeches: South Korea spends 4 percent of its gross domestic product on research and development, while European Union countries lag behind their goal of 3 percent; Indonesia skillfully paid down its debt; China might soon view Germany only as the birthplace of Beethoven.

“The world is not sleeping,” Ms. Merkel warns, while noting Germany’s shrinking place in it: if you divide 100 people based on world population, she notes, “only a bit more than one would be a German.”

In delivering these points, she frequently stumbles over her lines. But Germans, generally unsusceptible to rhetorical flash given their 20th-century history, find this sympathetic, noted Christoph Schwennicke, editor of Cicero, the magazine that last year compared Ms. Merkel to a mother hen who would be sitting in her nest for some time. (Presenting a different image, the newsmagazine Der Spiegel’s current cover depicts her as an echo of another self-willed German, Catherine the Great of Russia.)

Mr. Schwennicke cited six reasons for Ms. Merkel’s longevity: she does not overestimate herself, reads people and situations well, cares for power but not its trappings, inspires loyalty in good people, tries not to give away her intentions, and is quick.

She is also presiding over a country that, since the World Cup here in 2006, has felt more assertive. Young Germans in particular are unafraid to fly or wave their national flag. Ms. Merkel is the only chancellor they have known since they were 18 and could first vote, and her party has clearly counted on this appeal.

“She has really done a lot,” said Dennis Duermann, 25, at the Düsseldorf rally. Mr. Duermann, who is half-Canadian and has lived in New York, sees Germany, with its welfare system and greater social equality, as the best country to live in — and credits Ms. Merkel. “She doesn’t try to make big speeches,” he said. “She just gets on with it.”"

Quoted from: New York Times, 14.09.2013, Alison Smale, A Campaign in Germany, an Influence Far Beyond It.

Friday, September 13, 2013

Stillplan

Montag
Gegen 23.00 Uhr
Und gegen 3.00 Uhr
1.34-2.08
2.37-2.52

Dienstag

15.43 ca.40min links
16.48 ca. 20min rechts
21.50. bis 22.10links
22.22 bis 22.38rrchts
Im Bett 23.00
23.14 23.25 rechts

Mittwoch
O.40-1.05 links
2.40-2.53rrchts
Wickeln
3.24 Bett
3.43 rechts bis 4.07
5.41 bis5.48 links

Donnerstag
8.45 Bis 9.15 rechts
9.17 bis 9.47 links
10.50 bis 11.25 rechts
15.45 bis 16.20 links
18.20 bis 19.00 schwierig r
20.08 ca. 9m ?? R
Terror

Freitag
8.00 ca. 20min
14.30 ca 26 min
16.45 ca 25 min
21.09 ca.20min
22.26 ca 14min
00.11 ca. 25 min bis 0.42 mit Pausen

Samstag
8.40 ca20 min
11.33 ca. 11min 11.57 ca.12min
+ 12.24. ca. 16 min
Total: knapp 40 Min links
13.26 ca 14 min rechts
+ ca.9min r
18.16 knapp 20min rechts
19.20 links 17 min
22.06 links 10 min
23.23 links 15 min
23.47 rechts 30
23.25 ??
3.43 links 20 min

Sonntag
7.4o rechts 17min
12.27 links 3 min saugen
12.45 links ca 15 min
13.23 links 10 min
14.11 r bis 14.26 15 min
14.46 r 12 min
19.17 links 13min
19.48 gesäugt rechts
19.53 rechts -20.07
20.45 links 15 min
22.09 rechts 5min
22.25 10min rechts
23.00 links 7 min genuckelt ?!
23.43 7 min?? Dann eingeschlafen mit Heidi an Brust bis 00.26
01.26 links 12 Min gut
2.02 rechts 8-9 min gut
5.57rechts bis 6.04 ab dann nuckeln
6.12 r. 8 min gut
6.56links knapp 8 min
11.25 r 11.47
12:35 l

Michael Kohlhaas

Michael Kohlhaas ist eine Novelle von Heinrich von Kleist. Ein erstes Fragment erschien bereits in der Juniausgabe 1808 von Kleists Literaturzeitschrift Phöbus. In vollständiger Form wurde sie 1810 im ersten Band von Kleists Erzählungen veröffentlicht.

Die Erzählung spielt in der Mitte des 16. Jahrhunderts und handelt vom Pferdehändler Michael Kohlhaas, der gegen ein Unrecht, das man ihm angetan hat, zur Selbstjustiz greift und dabei nach der Devise handelt: „Fiat iustitia, et pereat mundus" (dt.: „Es soll Gerechtigkeit geschehen, und gehe auch die Welt daran zugrunde!"). Ernst Bloch nannte daher Michael Kohlhaas auch den „Don Quijote rigoroser bürgerlicher Moralität".

Historisches Vorbild der Figur war Hans Kohlhase.

Lausbub (Filou)

Lausbub (auch LausbubeLausejungeLausebengelLauserRotzbub oder Rotzjunge) ist, besonders im süddeutschen Raum, eine scherzhafte Bezeichnung für einen frechen oder ungezogenen Buben.

Einem Lausbub traut man auch ideenreiche Einfälle zu, die sogenannten Lausbubenstreiche. Diese Scherze und Streiche richten sich oft gegen (zu) strenge Erwachsene und werden meist in einer Gruppe einiger Buben (heute auch mit Beteiligung von Mädchen) ausgeknobelt. Sie können zwar riskant sein, gehen aber im Allgemeinen gut und ohne Schaden aus.

Bisweilen wird ein „junggebliebener", schalkhaft veranlagter (erwachsener) Mann ebenfalls als Lausbub bezeichnet. Der Alte Knabe ist hier ergänzend zu erwähnen. Dementgegen ist der Spitzbube ein boshafter, schädigender Mensch.

Wednesday, September 11, 2013

Fuchur

Fuchur ist ein Glücksdrache und gehört damit zu den seltensten Geschöpfen Phantásiens. Fuchurs Schuppen sind perlmuttfarben, schimmern rosig und glitzern weiß. Er hat eine üppige Mähne sowie Fransen am Schweif und an den anderen Gliedmaßen.

Glücksdrachen haben so gut wie keine Ähnlichkeit mit „gewöhnlichen" Drachen, wie sie beispielsweise in der Fantasyliteratur auftreten. Sie leben weder in dunklen Höhlen, in denen sie Schätze horten, noch speien sie unentwegt Feuer und Qualm oder richten aus Spaß Verwüstungen an. Sie besitzen keine ledernen Flügel und sind keinesfalls plump, sondern haben einen langen geschmeidigen Leib.

Vom Aussehen und auch von ihrer Bedeutung her ähneln die Glücksdrachen in der unendlichen Geschichte denen aus der chinesischen Mythologie. Sie sind Geschöpfe der Luft, der Wärme und unbändiger Freude. Sie sind trotz ihrer Körpergröße so leicht wie eine Feder und brauchen daher keine Flügel, um zu fliegen – sie schwimmen quasi durch die Lüfte, wie Fische im Wasser.

Eine weitere Besonderheit ist Fuchurs Gesang, der wie „das Dröhnen einer riesigen Bronzeglocke" beschrieben wird. Wer je diesen Gesang gehört hat, vergisst ihn sein Leben lang nicht mehr. Glücksdrachen scheinen nie die Hoffnung und ihren Frohmut zu verlieren; sie vertrauen auf ihr Glück und verstehen alle Sprachen der Freude.