Monday, March 8, 2010
Sunday, February 21, 2010
Besitzstände, Privatisierung und Wettbewerb
Justus Haucap ist Vorsitzender der Monopolkommission und Wirtschaftsprofessor in Düsseldorf. Ein begehrter Redner und kluger Kopf. Seine Ansichten sind stark, klar und überhaupt nicht von Wischiwaschi-Taktik geprägt, wie es sonst bei Politikberatern der Fall ist. In den Münchener Seminaren von CESifo und SZ redet Haucap von Diskrimierung, wenn er folgende Situation beschreibt: "Ein Bahnunternehmen verwaltet alleine das gesamte deutsche Schienennetz und betreibt auch Züge in diesem Netz. Nun kündigt dieses Unternehmen einen Ausfall der Teilstrecke xyz an, aus purem Eigennutz. Denn die Konkurrenz, die ebenfalls Züge betreibt, muss nun teure Busse für den Schienenersatzverkehr organisieren. Nur einen Tag vor der angekündigten Störung gibt der Netzbetreiber Entwarnung: Es gibt doch keinen Ausfall. Und lacht sich ins Fäustchen. So kann ein Monopolist seinen Kunden - der gleichzeitig Konkurrenzt ist - erheblich schaden. (...) Ob so etwas vorkommt, ist schlicht unkontrollierbar. (...) Damit unterstreicht Haucap seine Forderung, Schienennetz und Fahrbetrieb strikt zu trennen. (...) Dies ist für Haucap die logische Konsequenz alleine schon aus der Grundgesetzvorgabe, dass das Bahnnetz zu 51% in staatlicher Hand bleiben muss. (...). " Man müßte ergänzen, dass die Monopolsituation der Bahn auch noch an anderer Stelle missbraucht wird: Mit den Gewinnen des ICE-Schienenverkehrs ist es der Bahn möglich, an anderer Stelle ausgerechnet auf einem deregulierten Markt einzudringen: Der Strasse. Die Bahn investiert deutlich mehr in LKW-Transporte durch Ihre Tochter Schenker als in Ihre Schienentochter Railion. Dass führt in diesem Markt natürlich zu Verzerrungen, wo Spediteure und Logistiker Ihre Transporte nicht subventionieren bzw. kein unternehmerisches Risiko fürchten müssen. Das gleiche trifft auch bei der Deutschen Post zu, deren Gewinne aus dem Briefgeschäft in das verlustreiche Logistikgeschäft eingebracht wurden.
"In allen netzbasierten Industrien, seien es Bahn, Post, Telekommunikation, der Strom- oder der Gasmarkt. Im Wassernetz ortet er dagegen nur wenig Wettbewerbspotential - hier wünscht er sich eine effektivere Preisaufsicht. Wettbewerb (...) dürfe aber nie Selbstzweck sein: Er muss für die Kunden niedrigere Preise, mehr Innovationen und Auswahl bringen. Der Gesetzgeber muss die richtige Balance zwischen Regulierung und Deregulierung von Märkten finden.Die Telekommunikationsbranche hält er für ein Paradebeispiel: "Denken Sie an die Preise für Ferngespräche", nicht fass dich kurz, sondern "Quatsch dich frei!"
"An anderer Stelle wirft Haucap der Politik vor, ihre Klientel mit übertriebener Regulierung zu bedienen: Dass Union und FDP im Koalitionsvertrag am Fremdbesitzverbot für Apotheken festhalten, hält er für eine "erstaunliche Rolle rückwärts".Das Verbot regelt, dass etwas Kapitalgesellschaften sich nicht an Apotheken beteiligen dürfen. Er habe das schon einmal öffentlich kritisert, danach "bekam (er) soviele E-Mails wie nie zuvor." Die heftige Reaktion der Apotheker überraschte ihn: Mit sarkastischem Unterton doziert Haucap darüber, dass Investoren nach dem Gesetz zwar Krankenhäuser besitzen dürfen, aber keine Apotheken: "Das Abholen von Medikamenten dürfte ja wohl viel heikler sein als zu operieren.
Wenn Investoren mit Hilfe von ausgebildetem Personal große Apotheken samt Internetversand aufbauen dürfen, hätte das viele Vorteile für die Kunden. Diesem Vorschlag widerspricht ein Zuhörer. Der lokale Apotheker wisse doch viel besser, was einem Patienten fehle als ein gesichtsloser Internethändler. Ein Argument, mit dem der Wettbewerbshüter naturgemäß wenig anfangen kann: Amazon weiß doch auch viel mehr über meine Lesegewohnheiten als mein lokaler Buchhändler."
Friday, February 19, 2010
Griechenland
Mensch Sorbas, Du großer Grieche - was ist bloß mit Deinem Land geschehen? Alexandros Stefanidis hat in der SZ sein Land seziert und kam zu den üblichen Ergebnissen Vetternwirtschaft, Korruption, Beamte (jeder vierte Grieche ist Beamter!) und Schwarzarbeit. Alleine Korruption ist schon ein Grund für helle Erregung nicht nur bei Transparency International. Sogar Ghana und Nigeria sind weniger korrupt als Griechenland. Es führt dazu, dass Korruption so normal ist, dass die Griechen dass Wort dafür sogar schon verniedlicht haben: Fakelaki. Das kommt vom griechischen Wort Fakelako und das wiederum steht für Briefumschlag. 1.600,- Euro Schmiergeld zahlt der DURCHSCHNITTLICHE Grieche im Jahr und wehe, er muss ins Krankenhaus. Dann wird es trotz Krankenkasse teuer, denn ohne üppiges Fakelaki keine menschenwürdige Behandlung. Man kann sich streiten ob Konsequenz oder Ursache des griechischen Niedergangs, das eigentliche Problem - "TO PROBLHMA" -das ist das Problem des fehlenden Gemeinsinns. Gemeinsinn, man denkt bei der Regierungsform des Volkes "Demokratie" (Demos das Volk) doch gleich an Gemeinsinn. Die großen Namen Sokrates, Platon, Aristoteles, Hippokrates, etc - alles Egoisten? Nein, nur eher schon ein paar tausend Jahre tot und deswegen kann man sie wohl kaum für ihre missratenen Nachfolger verantwortlich machen. Stefanidis, frustriert aber noch nicht vollkommen demoralisiert, gibt eine Anekdote preis, die jeden Europäer, vermutlich auch die Türken als Anwärter auf einen Sitz in Brüssel, erschaudern lässt:
"Trotz jährlicher wiederkehrender Waldbrände existiert keine freiwillige Feuerwehr, die den Namen verdient. Und wenn doch, passiert das: 32 Löschfahrzeuge waren sie im vergangenen Sommer, eilten herbei von Thessaloniki, Athen zu retten. Die freiwillige Feuerwehr. Befehlshaber: Nikos Sachinidis, 57 Jahre alt, sechs Herzinfarkte. Sie brausten über die Autobahn, nein, wollten brausen. Hatten aber nicht mit der Maut gerechnet. Jedes Mal bremsen, bezahlen, 32-mal die Schranke hoch und runter, fahren, bremsen, bezahlen. Attika stand da schon in Flammen. "7259,- Euro Mautkosten" rechnet Nikos Sachinidis vor, "und genau fünfeinhalb Stunden Verspätung." Als die Freiwilligen die Feuerfront erreichten, sahen sie sich von zornigen Bürgern umringt. "Wo wart ihr? Wofür bezahlen wir Euch?" Man verwechselte Sie mit der Berufsfeuerwehr, beschimpfte und schlug sie. Am Ende hatten Sie 98.000 Euro aus eigener Tasche bezahlt. Das Finanzministerium bedauerte: Kein Geld in der Kasse. "Spinnen die?", fragt Sachinidis.
Ich bin schlicht sprachlosl von dieser Geschichte. Egal was ist, Griechenland ist schon unten: Waldbrandbekämpfung: versagt. Asylpolitik: versagt. Bildungs-, Gesundheits-, Renten-, Steuerpolitik: versagt."
Wirtschaftlich bringt die griechische Tragödie nicht alleine die Griechen unter Druck, sämtliche europäischen Staatsanleihen werden belastet und endlich hat auch der Euro wieder Grund für einen starken Abwertungsdruck gegenüber dem Dollar. Was auf den ersten Blick positiv für die exportorientierte deutsche Wirtschaft ist, bedeutet trotzdem höhere Zinskosten für uns alle, stärker belastete Staatshaushalten und weiteren Vertrauensverlust in die Politik. Die Wirtschaftswissenschaftlicher sind immer noch uneins darüber, welches Szenario für unsere Währung zu erwarten ist. Nach der klassischen Theorie müsste unsere Wirtschaft in die Inflation tendieren und Raten von über 5% aufweisen. Andere wie Paul Krugman fürchten eher eine dauerhafte Deflation a la Japon. Fakt ist, die klassische Theorie funktioniert in Zeiten von Derivaten und künstlicher Geldmenge Mz nicht mehr - die Notenbanken steuern die Geldmengen nicht, sie werden vom Markt gesteuert. Kommt aber die Inflation in Gang, dann wird Griechenland die Nagelprobe für den Euro: Wird die EZB in der Lage sein, die Zinssätze wieder zu erhöhen, wenn der politische Druck eigentlich die Entwertung seiner Schulden braucht? Wir wissen es alle nicht, noch hat der Euro nie solchen Druck aushalten müssen.
und auf Dauer schleicht sich mehr und mehr das Gespenst der Inflation ein, dass bald wie ein von der Leine gelassener Höllenhund Cerberus durch die Länder rasen wird.
Sunday, February 14, 2010
Wednesday, February 10, 2010
Music for (long) Road Trips
As you may know, the ability to think increases by 20-40% if you listen to great music in the background. Hereby you reward yourself immediately as man is trained just to do things if he is rewarded in one way or another. Listening to music is somehow a way to fool your brain and let the thinking flow. On long road trips, any kind of travel or whenever you have the time to think and want to think instead of meditating, you should listen to music. I made a list of albums which I would recommend anyone driving a car on long road trips. Instead of being bored, these Albums will stimulate your thinking in an incredible effective way - much better than you ever thought. Some of them r tough stuff, so it will take you a while to get into them, but then it will be even more effective. This list is not the final list, it's just a list of albums that I do know work on long trips: Suzuki - Tosca; Shirley Bassey - The Remix Album - Diamonds are forever; Nils Petter Molvaer - Recoloured; Sade - Lovers Live; Vampire Weekend - Contra; Rockers HiFi - The Black Album; Squarepusher - Hello Everything; Trentemoller - The last resort; Propellerheads - DecksDrumsandRocknRoll; Public Enemy - Fear of a Black Planet; DJ CAM - DJ Kicks; Bullit - Lalo Schifrin - Original Soundtrack to the epic Steve McQueen movie, great sound when you drive! Dirty Harry - Lalo Schifrin - Original Soundtrack; Daft Punkt - Alive 2007; Orbital - Insides; Hans Zimmer - Dark Knight & Gladiator OST; Paul Oakenfold - Bunkka; Pink Floyd - Wish you where here; Kid Loco - DJ Kicks; Koop - Waltz for Koop; Kruder & Dorfmeister - the K&D Sessions; Calvin Harris - Ready for the Weekend; DJ Kicks - Terranova; all Brazilian Girls albums such as "Talk to la Bomb" or their debut "Brazilian Girls"; Björk - Homogenic; Herbie Hancock - The new Standard; Eels - Souljacker; Feist - Reminder; Nirvana - Nevermind; Metallica - Black Album; Rage against the Machine - Killing in the Name of; Rammstein - Albums (they are somehow all the same...); Audioslave - Audioslave; Prodigy - The Fat of the Land; Grace Jones - Island Life.
If your mood is down and somehow you feel more like crying, the following piece can help to comfort your soul again: Tosca - Suzuki; Massive Attack - Mezzanine; Massive Attack - 100th Window; Massive Attack - Blue Lines; J.S. Bach - Matthäuspassion with conductor Nicolaus Harnoncourt, J.S. Bach - Goldberg Variationen (Glenn Gould); United 93 - John Powell, etc.
Try them out - hope it works for you as well! And let me know which ones you prefer or which ones you can add to the list above. Cheers - BuZza!
Tuesday, February 9, 2010
Hank Paulsson
Hank Paulson, ehemaliger Chef von Goldman Sachs und eine harte "Sau", war Finanzminister, als dass globale Finanzsystem kollabierte. Er fürchtete um das Überleben der globalen Finanzwirtschaft, bei der Rettung der US-Banken stand er selbst am Rande des Zusammenbruchs. Seine Memoiren geben einen erschreckenden Einblick in die dunkelsten Stunden der Wall Street und die dunkelsten Stunden eines Mannes am Abgrund, der als Finanzminister dass Ausmaß seines Handelns kaum verstand und den Kollaps des Finanzsystems am eigenen Körper erlebt hat, der in den Momenten der Panik und erdrückender Angst von seiner Frau Gebete zu hören bekam, Palin für dämlich hält und man höre und staune, als Republikaner große Stücke auf Obama hält. Mehr dazu im Spiegel.
Monday, February 8, 2010
Charaktere
Helmut Kohl und Lothar de Maizière haben aus ihrer herzlichen Abneigung zueinander nie einen Hehl gemacht. Schon rein äußerlich verbindet sie wenig. Der eine ist ein Pfälzer Genussmensch von barocker Gestalt, der andere ein schmächtiger preußischer Asket. Der eine liebt blumige Anekdoten, der andere trockenen Sarkasmus. Gemeinsam ist ihnen eigentlich nur, dass sie beide Protagonisten der deutsch-deutschen Einigung sind.
Jopie Heesters und der Tod
Den Abend beschloss Rethel dann mit einem Witz, der im Hause Heesters kursiert: Jemand klopft an die Tür, es ist der Tod. ”Sie wissen, warum ich hier bin“, sagt er zu Jopie, der die Tür öffnet. Darauf Jopie: ”Simone, da ist jemand für dich.“
Saturday, February 6, 2010
Reizfigur
Im Schönen ihrer Haushaltszahlen waren die Griechen Meister - und offenbar hatten sie dabei Hilfe von echten Profis. Nach Informationen des Spiegel unterstützte die US-Bank Goldman Sachs den nun vor der Pleite stehenden Staat mit komplexen Finanztransaktionen. Ein weiteres Beispiel für die Geschäftspolitik von Goldman Sachs, die scheinbar nationale Souveränitäten unterlaufen und wahrlich solange es keine globalen Regelungen gibt, die nationale Rechtssysteme integrieren, nahezu ohne Schranken und erst recht moralische Grenzen ihr Geschäft machen. Es ist die Politik, die hier handeln muss - nicht Goldman Sachs, die müssen einfach nur Ihre Grenzen kennen. Wenn Sie gesetzte Grenzen überschreiten, dann sind Sie kriminell. Das ist bislang nur in bestimmten Ländern der Fall, über Landesgrenzen hinaus verwischt sich die Spur. Ein weiteres Beispiel ist die Diskussion über die DatenCD der deutschen Steuersünder: In der Schweiz ist der Bruch des Bankgeheimnisses ein schwerer wiegendes Vergehen als die Steuerhinterziehung in Deutschland. Bei Länder haben unterschiedliche Rechtssysteme. Nun versucht dass eine Land die Souveränität des anderen zu beschneiden - Konflikte sind so vorprogrammiert. Wenn aber jetzt Banken dabei überführt werden, dass sie in Deutschland also Menschen wissentlich zum Gesetzesbruch in Ihrem Heimatland verführt haben, um die Steuervorteile im anderen Land zu nutzen, dann ist dies nicht nur ohne Moral, sondern nach Völkerrecht tatsächlich kriminell. Der Beweis hierzu ist zu erbringen und die Politik müsste dann auch ihre nationalen Grenzen in der Regelung überwinden - solch eine Regelung kann nicht aus Brüssel, Washington oder Peking kommen - sie kann nur in der UNO beschlossen werden. Bei Goldman Sachs bitte das Kleingedruckte lesen: Goldman Sachs ist eine "globale" Investmentbank - nicht eine nationale Bank. Das ist eben der feine Unterschied zu nationalen Politikern, die sich jetzt Ihrer Ohnmacht über ärgern, dem ganzen Einhalt bieten zu können. Zufall, dass die Firmenfarben von Goldman Sachs die gleichen sind wie die von Griechenland? Ja natürlich, aber ein sehr amüsanter dazu.
Friday, February 5, 2010
Spleen United
Among the groups that have heavy potential to rise to stardom and also make outstanding music I have identified the following recently: Vampire Weekend (already there), Spleen United (incredible live!), Hot Chip (still and again), Brazilian Girls (rising still, but slowly) and SirPaul (Objectified). Hey, did you know some allstars are back? Sade, Massive Attack and Gil Scott Heron (!) have released new albums - all at their best!
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Thursday, February 4, 2010
Wednesday, February 3, 2010
5 Minute Management Course
Here are 6 free vital management lessons you colleagues may pay thousands of dolllars at an executive MBA School - takes only 5 Minutes and you laugh your ass off:
Lesson 1
A man is getting into the shower just as his wife is finishing up her shower, when the doorbell rings. The wife quickly wraps herself in a towel and runs downstairs. When she opens the door, there stands Bob, the next-door neighbor. Before she says a word, Bob says, 'I'll give you $800 to drop that towel.' After thinking for a moment, the woman drops her towel and stands naked in front of Bob, after a few seconds, Bob hands her $800 and leaves. The woman wraps back up in the towel and goes back upstairs. When she gets to the bathroom, her husband asks, 'Who was that?' 'It was Bob the next door neighbor,' she replies. 'Great,' the husband says, 'did he say anything about the $800 he owes me?' Moral of the story: If you share critical information pertaining to credit and risk with your shareholders in time, you may be in a position to prevent avoidable exposure.
Lesson 2
A priest offered a Nun a lift. She got in and crossed her legs, forcing her gown to reveal a leg. The priest nearly had an accident. After controlling the car, he stealthily slid his hand up her leg. The nun said, 'Father, remember Psalm 129?' The priest removed his hand. But, changing gears, he let his hand slide up her leg again. The nun once again said, 'Father, remember Psalm 129?' The priest apologized 'Sorry sister but the flesh is weak..' Arriving at the convent, the nun sighed heavily and went on her way. On his arrival at the church, the priest rushed to look up Psalm 129. It said, 'Go forth and seek, further up, you will find glory.' Moral of the story: If you are not well informed in your job, you might miss a great opportunity.
Lesson 3
A sales rep, an administration clerk, and the manager are walking to lunch when they find an antique oil lamp. They rub it and a Genie comes out. The Genie says, 'I'll give each of you just one wish.' 'Me first! Me first!' says the admin clerk. 'I want to be in the Bahamas , driving a speedboat, without a care in the world.' Puff! She's gone. 'Me next! Me next!' says the sales rep. 'I want to be in Hawaii , relaxing on the beach with my personal masseuse, an endless supply of Pina Coladas and the love of my life.' Puff! He's gone. 'OK, you're up,' the Genie says to the manager. The manager says, 'I want those two back in the office after lunch.' Moral of the story: Always let your boss have the first say.
Lesson 4
An eagle was sitting on a tree resting, doing nothing. A small rabbit saw the eagle and asked him, 'Can I also sit like you and do nothing?' The eagle answered: 'Sure, why not.' So, the rabbit sat on the ground below the eagle and rested. All of a sudden, a fox appeared, jumped on the rabbit and ate it. Moral of the story: To be sitting and doing nothing, you must be sitting very, very high up.
Lesson 5
A turkey was chatting with a bull. 'I would love to be able to get to the top of that tree' sighed the turkey, 'but I haven't got the energy.' 'Well, why don't you nibble on some of my droppings?' replied the bull. They're packed with nutrients.' The turkey pecked at a lump of dung, and found it actually gave him enough strength to reach the lowest branch of the tree. The next day, after eating some more dung, he reached the second branch. Finally after a fourth night, the turkey was proudly perched at the top of the tree. He was promptly spotted by a farmer, who shot him out of the tree. Moral of the story: Bull Shit might get you to the top, but it won't keep you there...
Lesson 6
A little bird was flying south for the winter. It was so cold the bird froze and fell to the ground into a large field. While he was lying there, a cow came by and dropped some dung on him. As the frozen bird lay there in the pile of cow dung, he began to realize how warm he was. The dung was actually thawing him out! He lay there all warm and happy, and soon began to sing for joy. A passing cat heard the bird singing and came to investigate. Following the sound, the cat discovered the bird under the pile of cow dung, and promptly dug him out and ate him.
Morals of the story:
(1) Not everyone who shits on you is your enemy.
(2) Not everyone who gets you out of shit is your friend.
(3) And when you're in deep shit, it's best to keep your mouth shut!
THUS ENDS THE FIVE MINUTE MANAGEMENT COURSE Send this to your favorite bright, funny people you know and make their day! Cheers & thx to Jagger for the Lesson!
Monday, February 1, 2010
Google vs. Apple
In the recent "ECONOMIST" edition, the authors quiet bluntly reveal why the business model of Apple simply has an incredible advantage to Google - if Apple is successful, content creators benefit. If Google is successful, content creators regularly loose. That's why I believe Apple may have better chances with a $400 device - they simply have less enemies than Google. If I am not completely wrong, the promise is rewarding: A functional, easy-to-use device that provides access to Music, Movies, Books and Magazines at HD-Quality to normal pricing and legal content availability on Top. The most impressive phrase on the Jobs presentation to me: 125 million credit cards stored, all ready to be charged with One-Click-Purchase....who is able to do this if not Apple? Google and Microsoft may have a lot of data - but Credit Cards to charge available upon their request - go Home! Read the full article here.
Sunday, January 31, 2010
Totenmaske
Niemals wieder haben Menschen eine vergleichbare Totenmaske angefertigt, die an die Kunstfertigkeit der Maske Tutanchamuns heranreichte. Ihre Hieroglyphen auf der vielmals unbekannten Rückseite besagen:Sei gegrüßt Schöngesichtiger, Herr des Strahlenglanzes,den Ptah-Sokar fertigstellte und Anubis emporhob.Thot gab ihm Lobpreis, dem Schöngesichtigen unter den Göttern. Dein rechtes Auge ist die Abendbarke (Mesketet), dein linkes Auge ist die Morgenbarke (Mandjit). Deine Augenbrauen sind die Götterneunheit und dein Scheitel ist Anubis.Dein Hinterkopf ist Horus und Deine Locke ist Ptah-Sokar. (Du bist) vor Osiris, möge er (Dich) sehen,indem Du darin bist. Du weist ihm die schönen Wege, Du besiegst für ihn der Götterneunheit im großen Fürstenhaus in Heliopolis. Und er nahm die Krone in Gegenwart von Horus,Es ist der Osiris-König (Neb-Cheperu-Ra)|, der Gerechtfertigte, dem Leben gegeben sei wie Ra.

Die Maske ist aus getriebenem Gold gefertigt und geschmückt mit geschnittenen Steinen aus Feldspat, Lapislazuli und türkisfarbenem Glas. Sie bedeckte Kopf, Hals und Brust der Mumie. Auf Tausenden Fotos und Postern scheinen die großen, kajalumschwärzten Augen des jungen Königs in die Ewigkeit zu blicken. Gemeinsam mit der Büste der Nofretete – eine Frau seines Vaters Echnaton – wandelte sich das Gesicht des Pharaos, sein Abbild auf der goldenen Maske, zu einer Ikone. Sie wurde im kollektiven Gedächnis der Menschheit zu Ägyptens goldenem Gesicht.
Friday, January 29, 2010
Apple Evangelium
Ich habe die deutschen Journalisten satt. Wer zwingt sie eigentlich zu einer Haltung, die immer kritisch und skeptisch wie Unrat ahnend daherkommt? Das sprichwörtliche "Haar in der Suppe" wird immer gefunden. Spricht hier ein Apple-Apologet?! Ja, aber sicher ein kritischer, der weiß, dass auch Apple noch nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Aber genauso wie Braun mal die besten Gerät für Unterhaltungselektronik in Deutschland herstellte, so verändert gerade Apple das Leben der meisten "Early Adopters". Und deswegen ist es auch nicht irrelevant, sich das iPad von Apple genauer anzuschauen und den grundsätzlichen Unterschied zu seinen Konkurrenten, von Google, Microsoft bis Nokia. Jochen Magnus schreibt im Blog der Rheinzeitung über das iPad und erklärt technisch auch für Laien, was technisch Sache ist. Das Mac Betriebssystem ist in seiner Basis Unix. Und Unix, dass weiß jeder Ingenieur, ist immer noch dass vermutlich leistungsfähigste Betriebssystem. Was Unix fehlte, weil es ein Produkt der Wissenschaft für die Wissenschaft war, war eine Benutzeroberfläche, die jeder Konsument verstand und die sehr intuitiv ist (Cocoa). Die "klaute" sich Apple vor vielen Jahren vom "reichen Nachbarn" Xerox - das Graphical User Interface. Microsoft "klaute" es dann genauso und brachte es in Windows. Aber besonders innovativ war Microsoft dabei nicht, Ideen wie der Papierkorb und die Menüstruktur klaute man sich gerne wiederum von Apple. Das iPad nutzt nicht nur diese Benutzeroberfläche, sondern "schenkt" uns eine neue Form der Bedienung. Es war ein großer Schritt zur Maus, aber es ist ein noch größerer Schritt zum TouchPad. Jeder, der ein iPhone bedient hat, weiß sofort, dass die Konkurrenz hier einfach immer noch das nachsehen hat - auch Android sieht da alt aus, eher wie eine kleine Vista Kopie.
Die Benutzeroberfläche ist die Schnittstelle Mensch-Maschine. Und gerade hier entscheidet sich, für wen ein Produkt bestimmt ist. Und scheinbar denkt niemand mehr an den individuellen Mensch als Nutzer als Steve Jobs. Linux ist toll, aber eben ja genauso wie Apple im Kern ein Unix-Derivat. Nur hat das Mac OS einfach dass, was Linux fehlt: eine funktionierende Benutzeroberfläche. Stattdessen kopieren die meisten Linux-Anbieter auch noch die Kopie der Kopie, eben Windows. Das ist für viele Nutzer weniger Umgewöhnung von Windows auf Linux, natürlich braucht man etwa 1 Monat intensiver Arbeit und muss man auch lernen, wie das Apple OS funktioniert. Aber hey, was sind vielleicht 1 Monat Zeit der Umgewöhnung gegen jahrelangen Frust mit etwas, was man nie verstanden hat? Am besten haben es ausgerechnet diejenigen, die es noch nie konnten: unsere Eltern und Großeltern wie Kinder. Für Sie ist alles, was man auf dem Mac macht, intuitiv. Probleme haben eigentlich nur die Windows-Hardcore-Nutzer, deren Hirn auf der Platine schon weichgekocht wurde. Ich war so einer, hab Spotlight erst nicht verstanden bis ich bspw. merkte, dass die Menüstruktur in DOS eigentlich nur was für Buchhalter ist. Jetzt "schmeiß" ich die Daten in ihren Container und finde sie trotzdem immer wieder. Versuchen Sie dass mal auf Windows Vista oder 7 - es funktioniert nicht halb so gut.
Ich kenne persönlich wenige Menschen, die sich nach Windows 3.1 noch die Registry und DLL-Katastrophen gerne angetan haben. Exe-Dateien sind Neutronenbomben auf jedem Rechner, Viren auf dem Mac quasi unbekannt (amüsanterweise meist in Microsoft Produkten, die auf dem Apple laufen wie eben Office). Damals war es die Zeit der großen Leiden - alle stöhnten, denn es gab ja keine wahre Alternative zu den proprietären Standards wie insbesondere Microsoft Office. Jeder hatte Angst davor, dass eine Excel- und Word-Ungetüme auf einem neuen System nicht mehr laufen würden. Oder gar die Outlook-Pst Datei! Zwar hatten auch Windows User irgendwann gemerkt, dass man einmal archivierte Pst-Files gar nicth als Backup brauchen kann, sondern Outlook per se gar kein Backup kann. Wenn man dann aber mal gezeigt kriegt, wie einfach das portieren von Daten und Nutzerinfos auf den Mac ist, dann verlieren die meisten wohl ihre unbegründete Angst. Alles läuft auf dem Mac, was auch auf Windows lief. Gab es eigentlich sonst noch einen zwingenden Grund, dass man auf Windows setzte? SAP? Alles vorbei, laufen heute alle webbasiert. Photoshop? Läuft nirgendwo besser als auf Mac. Media Player? iTunes mal ausprobieren und genießen, wie wunderbar sie mit der Hardware zusammenspielt. Spätestens seit es Google Apps gibt oder eben Mac Office voll kompatibel ist, gibt es wahrlich wenige Gründe, die für Windows sprechen. Ok, billigere Hardware - die ist aber auch oft entsprechend (schon mal einen Vaio oder Acer in Rauch aufgehen sehen? Ich schon, ich hatte das Vergnügen!). Ein leistungsfähiger Apple Rechner ist meist nicht teurer oder biliger, als vergleichbare Qualität bei anderen. Für 400 Euro kriegt man halt ein wackeliges Netbook, aber kein MacBook. Aber jetzt ein iPad und das ist für viele Nutzer vermutlich genau das Richtige.
Meine Eltern, eher die Generation die den elektronischen Anschluss verpasst haben, haben sich ja nie per se über Computer geärgert. Sie taten es und meinten eigentlich Windows. Denn den Segen des Internet oder der Textverarbeitung hatten auch sie schnell begriffen. Gestern erst mußte ich das drahtlose Netzwerk meiner Mutter reparieren, ein Toshiba mit XP OS. Windows stellte sich immer wieder nach dem Reboot auf den schwächeren Sender ein, statt den besseren zu nehmen, das WLAN war unnötig langsam. Also mußte irgendwas in den Netzwerkeinstellungen von Windows verändert werden - sowas schon mal der eigenen Mutter telefonisch erklärt? Es bringt einen dem Wahnsinn nahe, denn erstens funktioniert es am Ende oft doch nicht und noch schlimmer ist, wie völlig gegen jede Intuition Windows zusammengeklumpt ist. Ich gebe es zu, dass Rechner für eine ganze Generation ein Buch mit sieben Siegeln war, lag einerseits an unserer Unfähigkeit den Wahnsinn in Ruhe zu erklären. Aber auch daran, dass man mit Vernunft und Ruhe aus Wahnsinn keine Vernunft machen konnte.
Nicht über Computer hat man sich geärgert, sondern schlampig ausgelegte und frisierte DOS-Programme, die nie das alles können sollten, was Bill meinte, nämlich plattformübergreifend auf jeder IBM-Kompatiblen Hardware zu laufen. Es ist einfach für jeden Entwickler aber nichts besser, als Soft- und Hardware zusammen zu entwickeln, denn so hat man die Garantie, dass es funktioniert. Man kann ja einfach alles testen. Bei Windows kann ein Programmier nie, auch mit der besten Simulation, alle Hardware testen, die für IBM-Kompatible entwickelt wird. Windows-Programmierer haben den totalen Tester-Alptraum: Wer kann schon garantieren, ob die neue Version auf allen kompatiblen Hardware-Geräten auch läuft? Es ist quasi systeminhärent, dass es zu Fehlern kommen muss. Qualitätssicherung geht bei Microsoft nur indirekt über Druck: Dass man den neuen Rechner einfach nicht lizensiert. Dadurch wird das System aber nicht besser, sondern eventuell nur vom Markt gezogen - ist natürlich selten der Fall.
Manchmal frage ich mich, woher dieser Frust kommt, wenn es um Apple geht: Ist es Neid, sind es die eigenen kognitiven Dissonanzen, weil man vor kurzem noch für viel Geld auf Nokia, Sony oder Acer gesetzt hat? Das Haar in der Suppe zu finden, wie bei vielen Kommentatoren (z.B. Spiegel), geht mal wieder wie so oft an der Sache vorbei. Es ist auch im Kapitalismus ok, den Konsumenten Produkte zu empfehlen, die ihnen nützen, statt ihre Zeit zu verschwenden. Schleichwerbung sei dass dann, also weiter nach negativen Punkten suchen, irgendwann hat man sie alle. Der User, so scheinen mir die Linux und MS 7 Apologeten zu höhnen, ist einfach nur zu doof für Ihre Software. Zu Doof? Wer ist denn zu doof die Software so zu machen, dass jeder damit umgehen kann!?! Die Kunst ist ja wohl vermutlich eher darin begraben, dass man ein System so oft verbessert, bis es auf das wesentliche reduziert wurde. Und nicht halbfertige Software zum User zu werfen und dann Patches und Updates nachzureichen. Mein Vista SZ-Vaio (übrigens teurer als mein MacBookPro 17) hatte es tatsächlich geschafft, mich zwei Wochen lang verrückt damit zu machen, weil immer ein Treiber aus dem System verschwand. Der für die Videokamera, deren Bild auch noch mässig war. Am Ende kam heraus, dass mein "Vista-Ready" Notebook leider keinen kompatiblen Treiber für Vista hatte. Also war das Downgrade auf XP die einzige Rettung (wie verrückt ist das eigentlich?). Nach 2 Jahren ist dann übrigens der Mainboard-Netzstecker gebrochen, so dass Sony für die Reparatur 900 Euro haben wollte oder 19 Euro für die Verschrottung - letzteres wünsche ich der ganzen Sony-Notebook Sparte.
Ein weiterer, guter Grund der für die Jungs aus Cupertino spricht: Sie schätzen Künstler, Kreative und Autoren sehr. Deswegen gibt es bei Apple auch nichts umsonst, es sei denn, die Autoren geben gratis heraus. Der Autor bestimmt sogar den Preis - wo gibt es denn sowas?!? Jeder darf bestimmen, für welchen Preis er seine Produkte in den Markt bringt, obwohl er ja virtuell im Laden eines anderen steht. Google, unser neuer Big Brother, ist das Copyright ein Graus, er stellt einfach alles umsonst ins Netz und schert sich um Copyrights einen "Dreck". Das soll Freiheit sein? Jeder Künstler, der mit dieser Freiheit seine Kartoffeln bei Aldi bezahlen will, wird merken, dass das Google Prinzip nur für die funktioniert, die den Preis von allem kennen, aber den Wert von nichts. Musik und Filme kostenlos kann nicht funktionieren für diejenigen, die sie überhaupt erst verfügbar machen. Google macht sich dadurch nicht ohne Grund jede Menge Feinde, während Apple die Musik- und Filmindustrie erst radikal verändert hat und nun wesentlich zu Ihrer Gesundung beigetragen hat. Bei Büchern wird die Veränderung anders, aber ähnlich stark sein. Ich wünsche mir bald Zeitungsabos für das iPad im iTunes Store - warum soll ich die Umwelt auch mit Papier unnötig belasten, wenn ich die Zeitung am Ende wegwerfe? Bei Büchern wird das iPad eher die Ergänzung für unterwegs sein, als das Papierbuch völlig zu ersetzen. Gerade für wissenschaftliche Bücher kann aber die Arbeit enorm erleichtert werden - ein Lehrbuch, dass animiert ist und Videos enthält, das kann unser Lernen stark verbessern und auch noch vergnüglicher machen. Google lebt vom "Brainfuck" - alles mit Werbung finanzieren, bis sich die Werbung festgesetzt hat. Das kann in der Tat nützlich sein, aber genauso völlig unnütz. Solange Google keine "wirklichen" Einnahmen hat, sondern von Werbung lebt, werden Sie immer Feinde haben - das ist was anderes, als Wettbewerber zu haben.
Ist es eigentlich Zufall, dass in Deutschland die Kommentare zum iPad durchweg negativ waren und in den USA eher zu euphorisch? Eines wäre sicher schön: Wenn wir in Europa eine ähnlich wirtschaftlich starke Firma wie Apple hätten. Darauf kann man nämlich zu recht nur neidisch sein, die Gemeinde von Cupertino ersäuft förmlich in Steuereinnahmen. Spätestens da wird auch die Politik nur noch neidisch. Viele Firmen aber können von Apple lernen: Dass es nicht nur um Software, nicht nur um Hardware geht, sondern am Ende immer um ein unschlagbares Business Modell, dass sich um eine Person konzentriert: den User (und Steve natürlich).
P.S. Hat überhaupt keiner gemerkt, dass das iPad endlich im SDK die Entwicklung von nativen iP-Programmen außerhalb von WiFi ermöglicht?!? Das heißt, telefonieren geht natürlich mit dem Programm via App und zwar nicht nur zu Hause, sondern via UMTS überall. Mit Bluetooth Headset und dem iPad in der Tasche ist das sogar ein kleiner iPhone Ersatz - wenn es denn sein muss. Nächstes Jahr gibt's dann noch die Kamera - dann kann man auch im Bett die Videotelefonie machen. Kein Mensch wird das iPad brauchen - aber viele werden es sicher nie mehr missen wollen.
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Thursday, January 28, 2010
Juice
Can Food heal? Well, I don't believe that is exactly true in the exact wording put forward, but food as much as pharmaceuticals can support the immune system fighting a disease and improve the overall nutrition drastically. It may not be true that "natural" means actually healthier, since processing food is a mastery that we took thousands of years to get it done properly. However, these foods can undoubtedly an impact on your body and maybe these recipes linked here really help when it ails you (my tip: if you have stomach pain, put some ginger in it but not too much - it's otherwise too spicy!). So we do need juice mainly because livers and other internal organs are stressed to the max from pollution, artificial ingredients, impure water, drugs and pesticides. So these ingredients could help do the following:
1. Liver cleanser: beets, parsley, carrots, celery
2 Blood purifier: carrots, parsley, broccoli sprouts
3. Preventer: carrots, kale, broccoli stems and florets, garlic clove, kale
4. Skin and blood vessel booster: strawberries, oranges, apples, pomegranates
5. Heart happy: grapes (organic and with seeds), pepper, guava, pineapple
1. Liver cleanser: beets, parsley, carrots, celery
2 Blood purifier: carrots, parsley, broccoli sprouts
3. Preventer: carrots, kale, broccoli stems and florets, garlic clove, kale
4. Skin and blood vessel booster: strawberries, oranges, apples, pomegranates
5. Heart happy: grapes (organic and with seeds), pepper, guava, pineapple
Corporate Citizenship & Haiti
Unternehmen, insbesondere juristische Personen mit beschränkter Haftung, wollen gute Mitbürger sein. Sagen Sie und sprechen von Corporate Citizenship. Da Unternehmen mehr Ressourcen akkumulieren als manche kommunalen Einrichtungen, werden soziale Aufgaben übernommen auf Kosten der Unternehmen statt durch hierfür gegründete öffentliche Einrichtungen. Dies hat auch positive Auswirkungen auf ihre öffentliche Reputation, sprich Image. Ist diese Konstruktion sinnvoll oder spielen wir mit dem Feuer?
Als es um Haiti ging, waren aber auch internationale Unternehmen keine selbstlosen Helfer. Sie hielten sich mit Hilfe sehr stark zurück, ansonsten bewiesen sie ihre eigene Logik: Helfen dort, wo Kunden und Handel sind, nicht dort, wo Hilfe gebraucht wird. Unternehmen wie VW oder Daimler waren bspw. am 11. September 2001 sehr spendabel, 28 Mal mehr als sie heute für Haiti spenden (250.000 Euro). Auch Siemens und andere Unternehmen halten sich sehr zurück. Bei VW beispielsweise hält man jede Diskussion über die Spendenhöhe für verfehlt: "Jede Spende hilft, da gibt es keinen qualitativen Unterschied." sagte ein VW-Sprecher. Das sehe ich nicht so: Wenn Unternehmen Ihre Corporate Citizenship ernst nehmen wollen, dann müssen Sie Verantwortung im Rahmen Ihrer Möglichkeiten ziehen. Nicht im Rahmen des möglichen Imageeffektes. Sonst zeigt es nur den kühl-kalkulierenden Mechanismus hinter der Fassade dieses verrücktesten aller Buzzwords, denn wir kann jemand mit beschränkter Haftung jemals volle Verantwortung für seine Handlung übernehmen? Diese juristische Fehlkonstruktion gehört so oder so auf Dauer beseitigt, denn sie macht juristische Personen zu schizophrenen Mitbürgern, denen leider der Profit über Ihre Veranwortung für die Gesellschaft insgesamt geht - erst recht die Natur übrigens.
Dieter Rams - Designer
Dieter Rams 10 ewige Thesen über "gutes Design":
- Gutes Design ist innovativ.
- Gutes Design macht ein Produkt brauchbar.
- Gutes Design ist ästhetisches Design.
- Gutes Design macht ein Produkt verständlich.
- Gutes Design ist ehrlich.
- Gutes Design ist unaufdringlich.
- Gutes Design ist langlebig.
- Gutes Design ist konsequent bis ins letzte Detail.
- Gutes Design ist umweltfreundlich.
- Gutes Design ist sowenig Design wie möglich.
Kurz: Weniger, aber besser.
Angst
Eines der beständigsten und immer wiederkehrenden Gefühle in unserem Leben ist die Angst. Sie ist eine der essentiellsten wie nützlichen Gefühle, aber sie kann eben auch großen Schaden anrichten und uns unnötig blockieren. Wie man mit der Angst besser leben kann, steht in diesem Artikel der NEON, der auf den ersten Blick vielleicht salopp scheint, aber viel fundierter ist als man zunächst denkt.
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Wednesday, January 27, 2010
Cats and Dogs
Are you a cat person or a dog person? If you know that, what may it reveal about your character? The findings show dog people were generally about 15 percent more extroverted, 13 percent more agreeable, and 11 percent more conscientious than cat people, who were generally about 12 percent more neurotic and 11 percent more open than their canine-loving counterparts. More about this in this preannouncement of an interesting study.
Friday, January 22, 2010
Thursday, January 21, 2010
Metcalfe's Law: Nice Guys outperform Assholes
Why do the Nice Guys in longterm always outperform the Assholes of this planet by far? Remember Metcalfe's Law of networks? Well, only somebody that can build up an effective network can increase his efficiency long-term - Assholes struggle to do so and must invest much more energy and means to compete, usually they fail. Here is the scientific, but still entertaining proof.
Disney's Org Chart
This org chart is perfectly designed around the content production, not simply hierarchy and you can understand within seconds, what Disney is all about: Telling great stories with all available means. Pixar today is probably closest successor to these procedures. One thing is clear after all non-hierarchy approach: Walt is the boss.

Walt Disney Imagineering Principles - Blue Sky Speculation
Walt Disney Imagineering, founded by Walt Disney, are the guys (and gals) that create Walt Disney Themeparks - surely a creative bunch that has a lot of skills to realize their ideas. What makes them so successful?
Imagineers are governed by a few key principles when developing new concepts and improving existing attractions. Often new concepts and improvements are created to fulfill specific needs. Many ingenious solutions to problems are Imagineered in this way, such as the ride vehicle of the attraction Soarin' Over California. The Imagineers knew they wanted guests to experience the sensation of flight, but weren’t sure how to accomplish the task of loading the people on to a ride vehicle in a cost effective manner where everyone had an optimum viewing position. One day, an Imagineer found an Erector set in his attic, and with this old childhood toy, he was able to envision and design a ride vehicle that would effectively simulate hang gliding.
Imagineers are also known returning to ideas for attractions and shows that, for whatever reason, never came to fruition. These ideas are often reworked and appear in a different form – like The Museum of the Weird, a proposed walk-through wax museum that eventually became The Haunted Mansion.
Finally, there is the principle of “blue sky speculation,” a process where Imagineers generate ideas with no limitations – the sky’s the limit, so to speak. The custom at Imagineering has been to start the creative process with what is referred to as “eyewash” – the boldest, wildest, best idea one can come up with, presented in absolutely convincing detail. Many Imagineers consider this to be the true beginning of the design process and operate under the notion that if it can be dreamt, it can be built. Imagineers are always seeking to improve upon their work – what Disney called “plussing.” He firmly believed that “Disneyland will never be completed as long as there’s imagination left in the world,” meaning there is always room for innovation and improvement.
Imagineers are governed by a few key principles when developing new concepts and improving existing attractions. Often new concepts and improvements are created to fulfill specific needs. Many ingenious solutions to problems are Imagineered in this way, such as the ride vehicle of the attraction Soarin' Over California. The Imagineers knew they wanted guests to experience the sensation of flight, but weren’t sure how to accomplish the task of loading the people on to a ride vehicle in a cost effective manner where everyone had an optimum viewing position. One day, an Imagineer found an Erector set in his attic, and with this old childhood toy, he was able to envision and design a ride vehicle that would effectively simulate hang gliding.
Imagineers are also known returning to ideas for attractions and shows that, for whatever reason, never came to fruition. These ideas are often reworked and appear in a different form – like The Museum of the Weird, a proposed walk-through wax museum that eventually became The Haunted Mansion.
Finally, there is the principle of “blue sky speculation,” a process where Imagineers generate ideas with no limitations – the sky’s the limit, so to speak. The custom at Imagineering has been to start the creative process with what is referred to as “eyewash” – the boldest, wildest, best idea one can come up with, presented in absolutely convincing detail. Many Imagineers consider this to be the true beginning of the design process and operate under the notion that if it can be dreamt, it can be built. Imagineers are always seeking to improve upon their work – what Disney called “plussing.” He firmly believed that “Disneyland will never be completed as long as there’s imagination left in the world,” meaning there is always room for innovation and improvement.
Monday, January 18, 2010
Demokratiezweifel
Der Spiegel hat 7 Gründe gesammelt, warum Klimaforscher an der Demokratie zu verzweifeln drohen und offenbaren gleichzeitig ein unausreichendes Verständnis von demokratischen Prozessen:
- Erstens: Die Robustheit der wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Klimaerwärmung und der Konsens in der Fachgemeinde haben sich in den vergangenen Jahren nicht nur erhöht. Auch die Zahl der Untersuchungen aus jüngster Zeit, die weitaus dramatischere und länger andauernde Folgen der Erwärmung als bisher angenommen prognostizieren, hat zugenommen. Wie ist es aber möglich, so hört man immer öfter, dass diese zuverlässigen Erkenntnisse einfach keine nachhaltigen und wirksamen Konsequenzen für das Handeln der Gesellschaften haben? Wie ist es möglich, dass die Politik den daraus sich ergebenden dringenden Handlungsbedarf nicht in Taten umsetzt?
- Zweitens: Der Erfolg der bisher dominanten Klimapolitik ist ausgeblieben. Ergebnis der gegenwärtigen weltweiten Rezession ist eine nicht beabsichtigte Reduktion des Anstiegs des CO2-Ausstoßes. Die weltweiten Reaktionen auf die Wirtschaftkrise zeigen aber sehr deutlich, das keine Regierung die Minderung des Wohlstandswachstums als Königsweg zur Emissionsbekämpfung ansieht. Im Gegenteil: Alle in Gang gesetzten Maßnahmen zielen auf eine Ankurbelung des Wirtschaftswachstums ab. Mit dem Anspringen der Konjunktur werden aber auch die Emissionen wieder steigen.
- Drittens: Die Diskussion der Optionen für eine zukünftige Politik geht offenbar davon aus, dass die bisher verfehlte Klimapolitik nur effektiver und rationaler gestaltet werden müsse: Alle Staaten müssten versuchen, konkrete, aber weitaus umfassendere Ziele zur Emissionsreduktion zu vereinbaren. Nur ein "Super-Kyoto" könne uns noch helfen. Wie das aber durchgesetzt werden soll, verfängt sich im Nebel allgemeiner Absichtserklärungen und schärft die Skepsis der Forscher. Aus der Summe dieser Überlegungen entsteht der Eindruck, dass die Demokratie für dieses Problem nicht geeignet sei und die langsamen Verfahren zur Durchsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse uns in ungeahnte Gefahren stürzten. Das demokratische System zum Ausgleich von Interessen müsse angesichts einer alles überschattenden Gefahr versagen.
- Viertens: Spekulationen über eine lästige, gescheiterte Demokratie, die Erkenntnisse nicht zeitnah in Handeln umsetzt, kommen in der Regel von Wissenschaftlern, die sich bisher kaum einen Namen auf dem Gebiet der Politik- oder Kulturwissenschaften gemacht haben.
- Fünftens: In der argumentativen Architektur der ungeduldigen Demokratiekritiker kommt es zu einer unangemessenen Verschmelzung von Natur und Gesellschaft. Die Unsicherheiten, die die Naturwissenschaft aus dem Wissen über die Naturprozesse beseitigt hat, werden auch für die gesellschaftliche Seite des Lebens für vernachlässigbar erklärt. Es wird betont, wir wüssten, was zu tun sei - in Bezug auf die Natur ebenso wie auf die Gesellschaft. Die für die Gesellschaft konstitutiven Unsicherheiten werden daher als elementare Handlungshindernisse wahrgenommen, die so schnell wie möglich - natürlich durch einen Top-down-Ansatz - beseitigt werden müssten.
- Sechstens: Der Diskurs der Ungeduldigen privilegiert hegemonische Akteure wie zum Beispiel Weltmächte, Staaten, transnationale Organisationen und multinationale Konzerne. Partizipative Strategien sind selten, die Senkung der CO2-Emissionen hat Vorrang vor der Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Globale Erkenntnisse triumphieren über lokales Handeln.
- Siebtens drückt sich in der wachsenden Ungeduld prominenter Klimaforscher eine unausgesprochene Vereinnahmung populärer, globaler Gesellschaftstheorien aus. Wir denken in diesem Zusammenhang insbesondere an Jared Diamonds Thesen zum Schicksal menschlicher Gesellschaften. Diamond argumentiert, dass Gesellschaften nur eine Überlebenschance hätten, wenn sie auf eine nicht-nachhaltige Lebensweise verzichteten.
Gates Business Model
We need to know what he does not know what he needs. If we know what he needs, we can make him want it and make sure, that it's only us that know what he really needs. That way we are successful in business with Microsoft. You survive, because People need you. And then they have nowwhere else to go. (Bill Gates according to the Movie "Pirates of the Silicon Valley")
Manager
Was sind die 5 wichtigsten Aufgaben eines Managers? Fredmund Malik hat es beantwortet:
Ohne Ziele gibt es kein Management. Ich sage ausdrücklich „für Ziele sorgen“ und nicht „Ziele vereinbaren“ oder „Ziele vorgeben“. Ob man sie vereinbart (wofür vieles spricht) oder sie vorgibt, hängt von der Situation ab. Die Aufgabe als solche besteht darin, dafür zu sorgen, dass man überhaupt Ziele hat, und zwar klare und präzise.
2. Organisieren
Führungskräfte müssen ihre Bereiche selbst organisieren, sowohl die Strukturen als auch die Prozesse. Ob sie sich dabei von Fachleuten helfen lassen, ist zweitrangig. Es bleibt aber ihre Aufgabe, für eine vernünftige, funktionierende Organisation zu sorgen, und sie tragen die Verantwortung dafür.
3. Entscheiden
Wer entscheidet, ist eine Führungskraft – ganz unabhängig von Rang und Status; und wer nicht entscheidet, ist keine Führungskraft. Entscheiden ist zwar nicht die einzige Managementaufgabe; es ist aber doch die kritische Aufgabe. In der Entscheidung kommt alles zusammen und wird gewissermaßen „auf den Punkt gebracht“.
4. Kontrollieren
Kontrollieren gehört zu den elementaren Aufgaben der Führung. Man hat nur die Wahl zwischen verschiedenen Arten der Kontrolle. Über die Notwendigkeit von Kontrolle als solcher sollte es keine Diskussion geben. Grundlage der Kontrolle sind Messen und Beurteilen. Wo immer man messen kann, sollte man das tun. Aber man muss berücksichtigen, dass das im engeren Sinne nicht immer möglich ist. Daher gehören auch das Urteilen und Beurteilen zur Aufgabe der Kontrolle.
5. Menschen fördern und entwickeln
Die Förderung von Menschen muss die oberste Priorität haben – nicht zuletzt deshalb, weil die meisten Führungskräfte sich mit dieser Aufgabe schwerer tun als mit den anderen. Förderung und Entwicklung von Menschen sind nicht identisch mit Motivation. Menschen zu entwickeln heißt vor allem, sie nicht ändern zu wollen, sondern sie so zu nehmen, wie sie sind, und daraus das Beste zu machen. Es heißt, ihre Stärken zu nutzen und ihre Schwächen bedeutungslos zu machen – dadurch, dass man sie dort einsetzt, wo ihre Schwächen keine Rolle spielen.
Merke: Es heißt weder, alles selber machen noch alles für sich abzocken!
Aus: Fredmund Malik: Führen Leisten Leben. Wirksames Management für eine neue Zeit. Wilhelm Heyne Verlag München 2005
Aus: Fredmund Malik: Führen Leisten Leben. Wirksames Management für eine neue Zeit. Wilhelm Heyne Verlag München 2005
Saturday, January 16, 2010
Haiti
(Aus Spiegel Online, 16.01.10) Port-au-Prince - Es ist ein makaberes Schauspiel: Alle paar Minuten kommt ein Pick-up angefahren, entlädt eine, zwei oder mehrere Leichen, und fährt sofort wieder ab. Helfer werfen die leblosen Körper in ein Massengrab.
Die Grube haben sie ausgehoben, um die zahllosen, zum Teil schon verwesenden Erdbebenopfer Haitis schnell von der Straße wegzubekommen."Wir haben jeden Respekt vor den Toten verloren", sagt Mezen Dieu Justi, einer der Helfer. Die Umstehenden können nur schwer die Tränen zurückhalten - und den Brechreiz.
Vorübergehende verlieren bei dem furchtbaren Anblick die Fassung, manche geraten außer sich, wenn sie in dem Gewirr von Leichen einen Angehörigen erspähen. "Das ist mein Vater, mein geliebter Vater", schreit eine junge Frau, bevor sie das Bewusstsein verliert.Eine andere Frau steigt wie besessen in das Massengrab hinab, ohne irgendeinen Schutz, ohne erkennbaren Grund. Sie sagt, dass sie sich zwischen den Toten sicherer fühle als zwischen den Lebenden. "Sie hat den Verstand verloren. Der Tod macht uns verrückt", sagt ein Mann.
Die Grube haben sie ausgehoben, um die zahllosen, zum Teil schon verwesenden Erdbebenopfer Haitis schnell von der Straße wegzubekommen."Wir haben jeden Respekt vor den Toten verloren", sagt Mezen Dieu Justi, einer der Helfer. Die Umstehenden können nur schwer die Tränen zurückhalten - und den Brechreiz.
Vorübergehende verlieren bei dem furchtbaren Anblick die Fassung, manche geraten außer sich, wenn sie in dem Gewirr von Leichen einen Angehörigen erspähen. "Das ist mein Vater, mein geliebter Vater", schreit eine junge Frau, bevor sie das Bewusstsein verliert.Eine andere Frau steigt wie besessen in das Massengrab hinab, ohne irgendeinen Schutz, ohne erkennbaren Grund. Sie sagt, dass sie sich zwischen den Toten sicherer fühle als zwischen den Lebenden. "Sie hat den Verstand verloren. Der Tod macht uns verrückt", sagt ein Mann.
Food Carvings
A must see website! This is funny and creative - Mama said, don't play with food, well, this is more like art...
Friday, January 15, 2010
Wednesday, January 13, 2010
How and when to drink how much coffee
How much coffee do you need for the right kick? How much is too much at what time? How to NOT overdose or be "underdosed" with coffee or espresso is told by this great article from Ben Paynter.
Demeter
Das älteste Biosiegel, es wurde bereits 1928 eingeführt vom Demeter-Verband, der nach den „biologisch-dynamischen“ Grundsätzen der Antroposophen arbeitet. Etwa 1350 Landwirte arbeiten in Deutschland nach den Demeter-Grundsätzen, die zum Teil weit über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen. Sie besagen unter anderem: Der landwirtschaftliche Betrieb muss ein in sich geschlossener Organismus sein, Futter und Dünger müssen Demeter- Grundsätzen genügen. „Kosmische Rhythmen“ wie die Einwirkungen der Mondes und der Planeten werden bei Pflanzenbau und Tierhaltung berücksichtigt, eigene biologische Präparate kommen zum Einsatz. Für die Umstellung von konventioneller auf ökologische Landwirtschaft gelten zum Teil wesentlich längere Fristen als nach EU-Verordnung.
Monday, January 11, 2010
Sabina Sciubba
An interview with the gorgeous diva Sabina Sciubba on the NYT Website - heard, that she is mother of a baby now and is pausing a bit - congrats Sabina and hear from you soon I hope!
Sunday, January 10, 2010
Moral der Putzerfische
(aus SZ 08.01.10, S. 16.) "Putzerfische leben von Körperpflege. Andere Meeresbewohner kommen als Kunden zu Ihnen, um sich Parasiten vom Körper, von den Flossen und aus dem Maul fressen zu lassen. Am besten läuft das Geschäft als Familienbetrieb, bei dem je ein Männchen und ein Weibchen die Kundschaft gleichzeitig bedienen. Die Kunden schwimmen dort oft Schlange; sie scheinen zu wissen, dass der Service besser ist. Die Verhaltensbiologen Nichola Raihani und Redouan Bshary haben nun herausgefunden, dass die Pflegefische im Paarverbund Ihre Kunden schonender behandeln. Der Grund: Das Männchen bestraft sein Weibchen, wenn dieses sich einen Bissen aus der leckeren Schleimschicht des Klienten genehmigt, statt brav nur Parasiten abzuraspeln (Science, Bd. 327, S.171, 2010). Eigentlich schmeckt Putzerfischen nämlich das Gewebe ihrer Kunden besser als deren Parasiten. Allerdings riskieren sie, durch zu viele Bisse die Kundschaft zu vergraulen. Die Forscher haben nun beobachtet, dass männliche Putzerfische das kleinere Weibchen aggressiv herumjagen, wenn es einen Kunden gebissen und vergrätzt hat. Nach einer solchen Bestrafungsaktion beherrscht sich das Weibchen beim nächsten Kunden. Davon profitiert vor allem das Männchen, da der Kunde länger bleibt, sodass es selbst öfter mal ein Stück aus ihm herausbeissen kann; beide Putzerfische können außerdem mehr Parasiten fressen."
Daraus kann man aus Sicht der Verhaltensbiologen einiges über den Menschen lernen. Angeblich geht es dabei nicht um archaisch-patriarchalisches Bestrafungsverhalten der Männchen, die Ihre Weibchen schikanieren und so immer die leckersten Brocken bekommen. Nein, beim Menschen gebe es andauernd Situationen, bei dem eine Person A eine Person B betrügt und eine auf den ersten Blick unbeteiligte Person C eingreift. "Verhaltensbiologen können sich nicht recht erklären, wie ein solches Verhalten sich im Laufe der Evolution durchsetzen konnte, da es keinen unmittelbaren Vorteil bringt. "Unsere Experimente mit den Putzerfischen zeigen, dass scheinbar selbstlose Rächer durchaus aus egoistischen Gründen handeln kann", sagt Bshary. Auf Menschen übertragen könnte Person C insgeheim vermeiden wollen, selber Opfer von Betrüger A zu werden, sollte dieser ungestraft davonkommen." Tina Baier
In diesem Sinne ist die Parallele zum modernen Investment Banking besonders interessant - siehe das Video "Move your Money".
Saturday, January 9, 2010
Sushi

Dieses Sashimi fand einmal sein seliges Ende auf meinem Teller. Joao hatte mich in Lissabon in dieses unglaubliche Sushi-Restaurant eingeladen. Der Koch, ein Exiljapaner, hatte bereits mehrere Städte in Europa bereist, immer auf der Suche nach dem besten Fisch. Von seiner ersten Station Düsseldorf ging sein Weg über Brüssel nach Paris und schließlich nach Lissabon - dort gab es nach seiner Erfahrung den besten Fischmarkt Europas. Ob dies zutrifft, kann ich nicht sagen, das Resultat ist aber schlicht umwerfend und erklärt, worin die Kunst des Sushi besteht und warum der übliche "Bento-Box" im Fast Food Restaurant damit ganz und gar nichts zu tun hat. Tim Raue verfasste einen Kurzessay über die Kunst des Sushi im SZ Magazin dieser Woche:
"Luxus ist das Nicht-Alltägliche, etwas, was einem ein besonderes Gefühl gibt. Für uns Deutsche ist es das Auto, die Wohnung oder auch der Kaschmirpullover. Wenn wir an Luxus bei Essen und Trinken denken, haben wir Champagner, Kaviar und Austern vor Augen. In Fernost sind Luxusgüter auf kulinarischem Gebiet den Menschen wichtiger als materielle Güter (Anmerkung: Ob das so zu verallgemeinern ist, wage ich nach Besuch Shanghais zu bezweifeln). Die raren Gambas Rojas aus der katalanischen Küstenregion sind auf Tsukiji, Tokios Fischmarkt, dreimal teurer als in Europa. Ich habe erst nach einem Tokio-Besuch wirklich verstanden, was Sushis sind: keine Alltagsprodukte, sondern handwerkliche Meisterwerke, bei denen sogar so unglaubliche Details wie der Wasserhärtegrad bedacht werden. Weiterhin gilt das Augenmerk der Assemblage der Reiskörner, also der Sorte, der Temperatur des Wassers beim Kochen, dem Reisessig zum Würzen, der Serviertemperatur und schließlich der fischigen Auflage, die bestenfalls noch Sekunden vorher gelebt hat. Selbst in den besten Sushi-Restaurants bestellt man nicht, wie man es bei uns g
ewohnt ist, sondern man sitzt vielmehr am Tresen und bekommt einfach 20, 22 Sushi vor die Nase gesetzt. Ganz so wie der Sushi-Meister es für richtig hält. Der Gast bezahlt am Ende den Preis für eine Mischung aus Kunst, Handwerk, Poesie - und Essen."

Das Sushi Restaurant in Lissabon verrate ich gerne, wußten Sie übrigens, dass die meisten 3 Sterne Restaurants der Welt nicht in Paris, sondern in Tokio zu finden sind? Hier ein letztes Bild aus Lissabon - Kunst zum Essen. Wer dann noch sagt, Kochen sei lediglich Kunsthandwerk, der hat von Kunst meiner Meinung nach ein oberflächliches Verständnis.

Pfushi

In diesem Bild ist die klassische Abbildung dessen zu finden, was wir in Europa als Sushi aufgetischt bekommen. Oft in Island in industrieller Fertigung schnell zusammen gepackt, mit dem Flieger in den heimischen Supermarkt und dann in der Mittagspause verschlungen. Die SZ nannte es mal zutreffend "Pfushi" - den mit dem obig beschriebenen Gourmet-Sushi hat dies alles nichts mehr zu tun. Es ist ein halbwegs nahrhaftes Fast Food - mässiger Fisch, i.d.R. Tage alter Lachs, gefärbte Garnelen und andere günstige "Schweine des Meeres" gerollt in klebrig, zähem Reis, der zudem auch noch in Reisessig vollkommen verquollen ist; gleichsam klebriger Meerestang als Umwicklung und abschliessend in einem Bad von Soya und Wasabi zielsicher von den letzten Lebensgeistern in Eile befreit und ersäuft (wenigstens gute Soya-Sosse und Wasabi kann keiner ruinieren....). Wer einmal den Unterschied begriffen hat (besser gegessen hat) und versteht, dass dieses Pfushi mit Sushi nichts zu tun hat; wer um den respektlosen Umgang mit den Lebensmitteln weiß, die "schnell" und dann günstig satt machen sollen, ja, der wird Probleme haben guten Gewissens dies je wieder genießen zu können - nur wer weiß, was die Kunst wahren Sushis bedeutet, der kann sie genießen. Das kann man im Grunde gar nicht selber machen und nicht ohne Grund dauert die Ausbildung zum Sushi-Koch in Japan ganze 3 Jahre; bestimmte Stufen erreichen viele Köche nie: Es ist nämlich immens schwierig, frischen Fisch in all seinen Arten mit der richtigen Messertechnik fangfrisch und gar noch gerade lebend zu zerlegen, so dass der Fisch nicht im Geschmack leidet. Es ist ungeheuer schwierig, Reis auf den Punkt so zu kochen, dass er den Fisch unterstützt und nicht übertönt. Es ist ungeheuer schwierig, das Ganze so anzurichten, dass ein Fest der Sinne entstehen kann. Guter Fisch ist immer seltener, er sollte niemals wie Fleisch einfach Fast Food sein - da taugen Gemüse und Cerealien eher zum schnellen Sattmacher. Ehre den Fisch, den Fischermann, den Sushikoch, auf dass dein Sushi oder Sashimi Dir heilig und lecker sei! Toter Fisch, tagelang in Regalen aufgebahrt und mit Bakterien vollkommen zerfressen, der von immigrierten Koreanern und Chinesen in japansicher Tarnung verramscht werden - das ist Blasphemie und ein Grauen für jeden Japaner. Jede Großstadt in Europa bietet mittlerweile die Gelegenheit, einen richtigen Sushi-Koch zu besuchen (bspw. in Düsseldorf, Paris oder Lissabon). Pfushi ist Pfushi und bleibt Pfushi - Bon Appetit!
Thursday, January 7, 2010
Vermögen
Ein kurzer Artikel über die Schattenseiten des Geldes und derer, die es besitzen im aktuellen Spiegel. Arme reiche Menschen könnte man meinen, wie so oft ist so: Zuwenig Geld zu haben ist ein großes Problem für Körper und Seele - zuviel Geld zu haben im Vergleich zu Anderen seelisch erst Recht.
Wednesday, January 6, 2010
Unabhängigkeit
Unabhängigkeit steht für:
- ein durch wirtschaftlicher Sicherheit (oder durch den Verzicht auf selbige, siehe Diogenes von Sinope oder Eremit) unterstützter Zustand
- in der Rechtswissenschaft die Fähigkeit zu ausschließlicher rechtlicher Selbstbestimmung; siehe Souveränität
- in der Psychologie und Soziologie die Möglichkeit oder das Gefühl, in eigener Verantwortung Entscheidungen treffen zu können; siehe Eigenverantwortung
- das Fehlen oder die Abwehr gegenseitiger Einflüsse; siehe Freiheit
- Freiheit der Wissenschaft, in der Wissenschaft
- geistige Unabhängigkeit; ein durch wirtschaftliche Sicherheit unterstützter Zustand zur Erhaltung der geistigen Gesundheit
Tuesday, December 29, 2009
Monday, December 28, 2009
Taliban
Ein aufklärender Artikel des Artzes und Ethnologen Michael Pohly über ausländische Interessen in Afghanistan und Ihre Bedeutung für die Entstehung der Taliban, deren Wurzeln nicht beim CIA, sondern in Pakistan liegen.
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Sunday, December 27, 2009
Peer Steinbrück
"Nein (meine Tochter ist nicht in der Politik aktiv), sie wohnt woanders und zählt als Berufstätige zu den „Zeitarmen“, wie Peter Glotz sagte. Die Zeitreichen hingegen haben die Zeit, die Ochsentour in der SPD zu bestreiten. Leider haben die Zeitreichen am wenigsten mit sich ändernden Lebensrealitäten und Wirtschaftsverhältnissen zu tun. Dieser Auswahlmechanismus ist ein Problem. Die Zeitarmen haben die direktere Fühlungnahme mit dem Wandel, haben aber leider keine Zeit, sich auf Parteitagen durchzusetzen. Das führt dazu, dass in der SPD Angehörige des öffentlichen Dienstes überproportional vertreten sind."(...)
"Der Auswahlmechanismus politischen Personals bringt heute eine schlechtere Qualität mit sich. Vielleicht ist die Profession des Politikers auch so wenig attraktiv, dass die besten Köpfe sich woanders engagieren. In der Jungen Union und bei den Jusos planen heute Leute mit 20 bis 25 ihre politische Karriere und sind auf dem Karriereweg nachher rundgeschliffen wie Eierkohle." Peer Steinbrück im Interview mit der Welt am Sonntag
"Der Auswahlmechanismus politischen Personals bringt heute eine schlechtere Qualität mit sich. Vielleicht ist die Profession des Politikers auch so wenig attraktiv, dass die besten Köpfe sich woanders engagieren. In der Jungen Union und bei den Jusos planen heute Leute mit 20 bis 25 ihre politische Karriere und sind auf dem Karriereweg nachher rundgeschliffen wie Eierkohle." Peer Steinbrück im Interview mit der Welt am Sonntag
Machiavelli

"Stolze und feige Menschen sind dreist, solange ihnen das Schicksal günstig ist, in der Not aber werden sie kleinlaut und bescheiden." Nicollo Machiavelli
Systemkrise
"Der Größenwahn, die klassische Megalomanie, ist aus den Personen selber ausgewandert. Heute können die Menschen nicht so verrückt sein wie das System. Darum sind wir eigentlich wahnsinnig menschlich enttäuscht vom Verlauf der Krise. Es ist nicht eine einzige farbige Persönlichkeit aufgetreten, die die Krise interessant macht. Ich habe noch nie eine so große Verschwörung der Spießer beisammen gesehen wie jetzt im Augenblick." - Peter Sloterdijk
Thursday, December 24, 2009
Mercedes-Benz
Diese Tage wurde eine schwedische Legende des Autobaus, Volvo, an einen chinesischen Hersteller verkauft. Die Zeiten ändern sich im Automobilbau und plötzlich werden alte Wahrheiten in Frage gestellt und alte Könige werden zu Untertanen. Für Mercedes-Benz haben sich die Zeiten genauso rasant geändert und ich frage mich, was eigentlich mit dieser Firma los ist und ob ihr auf Dauer dass Schicksal eines Volvos erspart bleiben wird. Scheinbar scheint diesem deutschen Traditionsunternehmen der Geist der Gründerväter völlig abhanden gekommen zu sein, denn statt für exklusive Automobile steht Mercedes nun für bessere Massenware, für die Fahrzeuge für Sozialaufsteiger. Prestige, Status und den Ruf, hervorragende Automobile zu bauen, gehen zunehmend abhanden. Als eines der letzten Autohäuser beschliesst man fernab gen jeden ökologischen Trend und jede wirtschaftliche Vernunft weiter in der Formel 1 zu bleiben und verpflichtet den Privatier Schuhmacher dafür; das Risiko eines frühen Todes im Silberpfeil vor Augen. Die Modellpolitik war seit der Chrysler-Fusion seit Jahren außer Rand und Band. Mit Grauen wurden Nutzfahrzeuge wie der Vaneo ins PKW-Programm gehievt, die A- und B-Klasse lassen viele Fahrer der gehobenen Klasse (also ab E-Klasse) mitleidig auf sie hernieder blicken, denn sie haben so gar keine Ingredenzien von Luxusautomobilen. Sie wären besser in einer zweiten Marke aufgehoben gewesen - jetzt rächt sich dies am Markenkern, dessen Wert man so verhunzte. Der Innenraum der Fahrzeuge,einst Sinnbild für Komfort, Handwerksqualität und Eleganz, sind weit hinter die Designaltare der Konkurrenz zurückgefallen. Wo Audi und BMW mit Materialien und elegantem Aufbau verblüffen geht das aktuelle Konzept steil in die Vergangenheit. Die Verarbeitungsqualität der Vergangenheit und die Anmutung der Materialien dagegen ist dahin. BMW hat verstanden, dass die Designer wie Chris Bangle oder nur Adrian van Hooydoonk die wahren Stars sind und gibt Ihnen dafür auch öffentlichen Raum, den sie werbewirksam einzusetzen wissen. Bei Mercedes war der Vorstand schon immer die lauteste Abteilung - wir sind die Könige der Welt scheint man sich dort zuzurufen.
Zwar ist man mit den neuen Antriebskonzepten gar nicht schlecht aufgestellt, auch der Hybrid ist im Vergleich zu Toyotas Lexus eine formidable Konstruktion. Aber Markennamen wie "Blue Efficiency" verraten flugs den Markenkern - der war eigentlich mal Deutscher, wie es gar nicht mehr Deutscher geht. Früher hatte man noch den deutschen Begriff ABS (Anti-Blockiersystem) erfolgreich durchgesetzt, nun Kunstwörter aus Gotas Namenfabrik aller Orten, die alles und nichts bedeuten - vor allem aber haben sie wenig Persönlichkeit und Identität.
In einer globalisierten Konsumwelt ist Identität ein Potential zur Differenzierung, es ist wenig erfolgsversprechend, dass man einfach genauso ist wie alles andere. Das Abenteuer Chrysler und die Jahre des Niederganges unter Schrempp mögen beendet sein, doch wie sieht die Zukunft für die Firma aus? Wie sieht die globale Seele eigentlich aus? Hat Sie einen Kern und darf der eigentlich noch aus Stuttgart kommen? Interne Zwiste im rührigen Betriebsrat rund um den Standort Sindelfingen gehen in die Presse und scheinbar kommt beim Stern alles dass durch, was anderswo nur über die Chefetagen gedacht wird: "Die haben keine Ahnung wo wir am leide sind!" Früher war man mal stolz, beim Daimler zu schaffen - heute behandelt man die Garanten der Qualität wie Ressourcen und die Mitarbeiter behandeln Ihren Arbeitgeber wie irgendeinen anderen.
Die globale Perspektive hat den Konzern vielleicht gefordert und wohl auch überfordert. Ein Reich von Japan bis Detroit hat den doch relativ kleinen Konzern stark gefordert, der so schnell gar keine guten Manager backen konnte wie er sie verbrannte. Traurig dass Desaster Smart. Es brauchte zehn Jahre, bis das geniale Konzept in die Zeit passte und genügend Resonanz erzeugte. Einst als Totgeburt verschrien, eroberte der Zwerg eine Nische, die man tatsächlich ökologischer nennen konnte als alles, was die Konkurrenz, ja sogar Volkswagen, zu bieten hatte zu einem akzeptablen Preisniveau. Als aber die Planzahlen damals mit der ersten Version des Smart for Two nicht erreicht werden konnten, schmiss man gutem Geld auch weiter gutes hinterher und baute auf der Plattform gleich einen Roadster und einen Viersitzer - beides finanzielle Katastrophen und wider dem Markenkern von Smart - der war nämlich schon zu Beginn von ökologischen Gedanken getragen - nicht "Fahrspass für Yuppiekids". Der Smart war eben kein Mini, dass hat man falsch verstanden, der Smart hat eine andere Seele. Dafür war man aber nicht mutig genug und verfiel in schwäbisches Duckmäusertum - beim Marketing war man schon immer etwas zu konservativ. Den Appeal eines Mini konnte das biedere Stuttgart-Marketing nie erreichen, dem bajuwarischen Erfolg jammerte man zusehends hinterher. Wie man eine Marke emotional auflädt, machte Audi vor. Nun benannte man die ganze Firma erneut um: Von Daimler-Benz AG zu DaimlerChrysler, von DaimlerChrysler zu Daimler AG. Wo ist der Benz geblieben? Ja, man will ein Zeichen setzen, dass man nicht einfach so sein darf wie früher, man muss sich ja auch ändern soll der Name sagen - aber wohin? Zu einer 50% Firma?
Statt also zu warten, bis die Zeit für den Smart reif war - blinder Aktionismus aller Orten. Ein gutes Indiz für ein absolutes Führungsvakuum - nur dort, wo strategische Windstille herrscht, ist operativ ein Sturm zu befürchten. Nur bei E- und S-Klasse scheint man mittlerweile in Stuttgart noch zur Vernunft zu kommen: die Frage ist, wie lange dass noch gut gehen kann - die Konkurrenz ist in diesem Segment zusehends stärker geworden. Man ist in Untertürkheim sogar stolz darauf, dass die Scheichs Spielgeld in die eigene Firma stecken - sind dass aber die Aktionäre, die man braucht, um Autos zu bauen, die in die Zeit passen? Unter diesen Vorzeichen steht der Formel 1 Wahnsinn unter anderen Vorzeichen - es sollen ja nicht nur Ferraris über Dohas neue Rennstrecken brausen. Eine wirkliche Vision für Automobile des 21. Jahrhunderts fehlt und somit ist der Erfinder des Automobils noch längst nicht derjenige, der seine Geschichte auch im 21. Jahrhundert in eine neue Dimension übersetzen wird können. Eigentlich schade drum. Aber wenn die Deutschen sich als Eigentümer verabschieden, naja, dann darf man sich nicht wundern, dass die Kultur des Unternehmens zusehends die Eigentümerdiversität widerspiegelt. Das mag kulturell wünschenswert sein - für ein Unternehmen, dass tolle Autos bauen will, kann dass zum Problem werden.
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